Couscoussalat

WangeroogeDie letzte Woche habe ich auf Wangerooge verbracht. Tolles Herbstwetter, nette Leute, lange Spaziergänge, lange Spieleabende… Unterkunft: Schullandheim. Die Heimeltern sind großartige Menschen, die das Inselheim echt rocken. Das Essen ist für Gruppenverpflegung sicherlich überdurchschnittlich, aber eben auch – äh – deftig. Labskaus, Backfisch, Bratkartoffeln – in den letzten sechs Tagen habe ich mehr Kohlenhydrate und mehr Fleisch zu mir genommen als sonst in einem ganzen Monat. So ein Inselaufenthalt treibt also nicht nur das Gewicht in die Höhe, sondern auch die Lust auf frisches Gemüse. Es muss also trotz Herbststimmung ausnahmsweise etwas Sommerliches her. Entschieden habe ich mich für Couscoussalat: Schmeckt frisch, sättigt trotzdem, und man kann die Reste gut am nächsten Tag mit ins Büro nehmen, so dass man keinen Grund hat, mehr zu essen als der Hunger erlaubt.

Zutaten

  • Zutaten500g Couscous (oder Bulgur)
  • 1 Paprika
  • 2 Tomaten
  • 1/2 Gurke
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 200g Feta
  • 100g Oliven
  • 1 Limette
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 EL gehackte Minze
  • Salz
  • Pul Biber
  • Kreuzkümmel

Zubereitung

Couscous nach Packungsanweisung zubereiten und etwas abkühlen lassen. Gemüse putzen und in kleine Würfel schneiden. Kräuter und Knoblauch fein hacken. Alles miteinander vermischen, mit Olivenöl, dem Saft einer Limette und den Gewürzen abschmecken.

Mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen und ggf. nachwürzen.

couscoussalat

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Französische Tomatentarte

BalkontomatenUnd nun zu der wirklich finalen Balkonernte für dieses Jahr: Heute habe ich die letzten Tomaten gepflückt! Ziemlich klein, aber dafür umso intensiver. Die Pflanzen kommen von dem Schwiegervater meiner Schwester (gibt es dafür einen Begriff, Schwager-Schwiegervater oder so?), der in seinem Garten diverse Sorten Gemüse anbaut. Ich freue mich schon auf den Grünkohl!

TomatentarteHeute aber noch schnell das letzte (Spät)-Sommergericht, das gleichzeitig zu meinen Allzeit-Favoriten gehört: Die Französische Tomatentarte mit Ziegenkäse nach einem Rezept von David Lebovitz. Seit einem Frankreich-Schüleraustausch vor vielen Jahren habe ich nach dem perfekten Tomatentarte-Rezept gesucht und es in dieser Variante gefunden. Ich glaube, das Geheimnis ist der Senf, der die Süße der Tomaten wunderbar ergänzt. Also: Dringende Nachback-Empfehlung! Auch, wenn ich euch wegen des aufziehenden Sturms und entsprechend miserablen Lichtverhältnissen keine Bilder von der fertigen Tarte präsentieren kann: Sie macht sowohl geschmacklich als auch optisch ordentlich was her.

Tomatentarte

Zutaten

Teig
  • 220g Mehl
  • 125g Butter
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL kaltes Wasser
Belag
  • 3-4 große Tomaten
  • 250g Ziegenkäserolle
  • 2 EL Senf
  • 2 EL gehackte Kräuter (ich nehme Basilikum, Rosmarin, Thymian und Oregano)
  • Olivenöl
  • Honig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung

Aus den dafür vorgesehenen Zutaten zügig einen glatten Teig kneten. Damit eine Tarteform auskleiden.

Den Senf auf dem Boden verstreichen und etwas antrocknen lassen.

Tomaten in Scheiben schneiden und auf dem Boden verteilen; mit Olivenöl und gehackten Kräutern besprenkeln.

Ziegenkäse ebenfalls in Scheiben schneiden und auf den Tomaten arrangieren. Mit etwas Honig beträufeln und alles mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Im vorgeheizten Ofen (Ober-/Unterhitze, 215°C) ca. 35 Minuten backen.

Vor dem Servieren etwas abkühlen lassen.

Zwiebelmarmelade

ZwiebelmarmeladeIch liebe Zwiebeln. Zwiebelsuppe, Zwiebelkuchen, Zwiebelbutter, Zwiebelbrot… Und wenn ich irgendwas zu einem Tapas-Buffet beisteuern soll, sind allermeist karamellisierte Balsamico-Zwiebeln dabei. Kein Wunder, dass diese Zwiebelmarmelade aus dem Kuriositätenladen schon lange in meiner Nachkochliste steht!

Da wir am Wochenende eine kleine Herbstparty geben, für die unter anderem reichlich Käse vorgesehen ist, habe ich die Gelegenheit endlich genutzt. Etwas abgewandelt mit Honig und Senf, in Anlehnung an meine bewährten Tapas-Zwiebeln – köstlich!

Zwiebelmarmelade_SüßkartoffelnDie Marmelade schmeckt übrigens nicht bloß zu Käse oder einfach auf einem knusprigen Landbrot, sondern auch zu Süßkartoffelspalten und Ziegen- oder Schafskäse.

Zutaten

  • Zwiebelmarmelade_Käse1 kg rote Zwiebeln
  • 2 EL Butter (oder Öl)
  • 100 ml Balsamico
  • 1 1/2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Honig
  • 1 EL Senf
  • Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • 3 Zweige Thymian

Zubereitung

Die Zwiebeln in schmale Streifen oder Spalten schneiden – die Tränen lohnen sich! Butter auf mittlerer Hitze in einem Topf oder einer Pfanne zerlassen, Zwiebeln, Salz, Pfeffer und Thymiam dazugeben und ca. eine halbe Stunde zugedeckt dünsten.

Anschließend Balsamico, Zucker, Honig und Senf hinzufügen und offen auf kleiner Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit stark einreduziert ist. Thymiam entfernen und die Marmelade in saubere Gläser füllen. Vor dem Verzehr mindestens eine Nacht durchziehen lassen!

Glücksstück der Woche: Feigentaler

Als Glücksstück der Woche präsentiere ich euch regelmäßig köstliche Kleinigkeiten, die hervorragend als Begleitung zu einem Glas Wein taugen, die sich aber auch als Bestandteil eines Fingerfood-Buffets gut machen.

Zutaten:IMG_2784

  • 100g Frischkäse
  • 1 TL grober Senf
  • 1 TL Honig
  • 1 Feige
  • Vollkornbrottaler

Zubereitung:

Frischkäse mit Senf und Honig verrühren; evtl. mit etwas Salz abschmecken. Auf die Brottaler verteilen. Die Feige in dünne Spalten schneiden und die Häppchen damit garnieren.

Alternativ die Feige in kleine Stückchen schneiden, zum Frischkäse geben und als normalen Brotaufstrich verwenden.

 

Glücksstück der Woche: Traubenbällchen

Als Glücksstück der Woche präsentiere ich euch regelmäßig köstliche Kleinigkeiten, die hervorragend als Begleitung zu einem Glas Wein taugen, die sich aber auch als Bestandteil eines Fingerfood-Buffets gut machen.

Zutaten:IMG_2811

  • 100g Blauschimmelkäse
  • 100g Frischkäse
  • 100g gehackte Mandeln
  • Weintrauben (ca. 14, das ist aber arg abhängig von der Größe)

Zubereitung:

Mandeln in einer Pfanne ohne Öl goldbraun rösten, auf einen Teller geben und abkühlen lassen.

Die beiden Käsesorten gründlich miteinander verrühren; das funktioniert am besten, indem ihr den Blauschimmelkäse mit einer Gabel leicht zerdrückt. Evtl. mit etwas Salz oder Pfeffer abschmecken.

Die gewaschenen Trauben einzeln mit der Käsemasse umhüllen und anschließend in den Mandeln wälzen – lasst es euch schmecken!IMG_2817

(Nach einer Rezeptidee von „mein schönes Land“, Ausgabe September/Oktober 2013)