Bratapfellikör

BratapfellikörSoooo, auf das letzte sommerliche folgt nun umgehend das erste weihnachtliche Rezept – und das, obwohl nicht allzu viel Zeit seit meinem letzten Beitrag vergangen ist! Und obwohl das mit dem Weihnachtsthema ziemlich verfrüht wirkt, bin ich hiermit fast schon zu spät. Dabei habe ich mich echt beeilt: Für eine Zugfahrt am Dienstag habe ich mir die November/Dezember-Ausgabe von „LandGenuss“ gekauft und diesen Likör entdeckt. Sofort vielen mir diverse Leute ein, für die ein kleines Fläschchen davon ein wunderbares Mitbringsel in der Adventszeit abgeben würde. In der Beschreibung steht „Mind. 6-8 Wochen ziehen lassen.“  – so weit, so gut. Wenn man es nicht anschließend filtern und dann noch einmal zwei Wochen ziehen lassen sollte. Macht nach Adam Riese insgesamt acht bis zehn Wochen, es wird also allerhöchste Zeit!

Die Zubereitung selbst ist denkbar einfach, und Äpfel bekommt man ja im Moment ohnehin von allen Seiten angeboten. Verbrauchen Menschen, die Apfelbäume ihr Eigen nennen, selbst eigentlich überhaupt gar keine davon?

Von dem Ergebnis kann ich euch jetzt natürlich leider noch nichts berichten, aber ich denke, bei den Zutaten wird schon etwas Anständiges rauskommen.

Zutaten (für ca. 1l fertigen Likör)

  • Äpfel1kg säuerliche Äpfel
  • 2 unbehandelte Zitronen
  • 80g gehackte Mandeln
  • 2 Vanilleschoten
  • 3 kleine Zimtstangen
  • 2 Sternanis
  • 4 Nelken
  • 400g weißer Kandis
  • 1l weißer Rum

Zubereitung

Mandeln ohne Fett leicht anrösten. Äpfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen und mitsamt der Schale grob raspeln. Zitronen waschen und in Scheiben schneiden.

Ein oder zwei große, verschließbare Gefäße mit den Apfelraspeln und den weiteren Zutaten füllen.

Ca. 6-8 Wochen ziehen lassen, dabei regelmäßig schütteln; anschließend die Mischung durch einen Kaffeefilter filtern und verschließen. Weitere zwei Wochen ziehen lassen.